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Dorfstrasse 58 (Moserhaus)

Erbaut: um 1760

Baudenkmal erster Güte, seltener Bautyp von hoher historischer Bedeutung. Erbaut von einem Tuchhändler. Die offene Bühne diente als Trocknungsraum für Textilien. Von 1901 bis 1968 im Besitz von Familie Moser, die in ihrer Messerschmiede Messer, Scheren und chirurgische Instrumente herstellte. Im Nebengebäude betrieb der Schwiegersohn Jakob Ryser eine Töpferei mit Brennofen. Das Haus wurde 1968 vom Berner Heimatschutz gekauft, stilvoll renoviert und 1974 an Private verkauft. Das Haus war bis zur Renovation mit Schindeln gedeckt.